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FALAFEL AND STAGEDIVES. I LOVE THE CORE. AND I LOVE FOOD. SO THIS BLOG SERVES AS AN ONLINE FANZINE WHERE YOU WILL FIND INTERVIEWS AND POSTS ABOUT HARDCORE BANDS / PEOPLE, ABOUT COOL VEGGIE PLACES TO EAT OUT, AND OTHER STUFF I CONSIDER WORTH WRITING ABOUT. I MIGHT EVEN POST SOME OF MY FAVORITE RECIPES EVERY NOW AND THEN. I HOPE YOU WILL ENJOY IT.
THANK YOU!


Donnerstag, 10. Februar 2011

DEADVERSE INTERVIEW

Deadverse sind zur Zeit wohl eine der besten schweizer Bands. Sie scheinen sich wenig Gedanken darüber zu machen was angesagt ist und was nicht.
Nach zwei Ep´s erscheint nun im Frühjahr 2011 ihre erste LP auf TAKE IT BACK. Was ich bisher davon gehört habe, überzeugt. Hoffentlich bekommen sie mit diesem Release die Anerkennung, die sie verdienen. Das Interview habe ich mit Roman, dem Gitarristen gemacht.


Ihr seid nicht eine Band die sich einfach einordnen lässt. Oder zumindest sind Einflüsse wie Hüsker Dü und The Wipers nicht gerade die üblichen für heutige Bands! Gib doch mal ein paar Anhaltspunkte für die, die Euch nicht kennen.

Jeder von uns mag eigentlich ganz unterschiedliche Musik – von Soul über 60s Beat, alternativem Rock, HC, Hip Hop usw.
Für Deadverse inspirieren uns aber schon vor allem ältere Dischord- und SST-Bands wie z. Bsp. Hüsker Dü, Descendents, Rites of Spring, Fugazi, Minor Threat,… Wir finden aber auch vieles von SWAMI Records (vor allem Hot Snakes!) und alles was Jens Rachut (Kommando Sonnen-milch, Oma Hans, Blumen am Arsch der Hölle, …) gemacht hat super. Alle diese Bands haben für mich eines gemeinsam: sie sind emotional, trotzdem rau und alle haben etwas zu sagen!

Was habt ihr denn „ zu sagen“? Soweit ich weiss, habt ihr mit Deadverse nicht wirklich eine klare Message, oder zumindest nicht so offensichtlich wie z.B. Bands wie UNVEIL?!

Clive unser Sänger schreibt alle Texte. Die meisten sind persönlich und basieren auf Erlebnissen und Beobachtungen. Clive wuchs in Südafrika auf und kam erst mit 17 Jahren in die Schweiz und somit prägen zwei verschiedene Welten den Inhalt der Songs.
Auf der neuen Platte geht es vor allem um Schicksal und die Konsequenz von Entscheidungen die man (ich) trifft. Jeder der die Texte liest, wird vielleicht mit Situationen konfrontiert, die er oder sie so oder ähnlich auch schon erlebt oder beobachtet hat. Es geht aber auch darum, Missstände aufzuzeigen und Sachen zu hinterfragen, die durchaus auch auf einer „weltpolitischen Ebene“ liegen.

Ihr seit gerade dabei eure erste lp aufzunehmen. Ist schon alles fertig? Alles gut gelaufen?

Danke ja, bis jetzt läuft es gut. Wir haben alle Instrumente eingespielt und jetzt muss Clive, unser Sänger, noch einsingen. Für uns ist der Gesang auf dieser Platte ganz wichtig.

Wie meinst du das? War das bei Euren anderen Aufnahmen nicht oder weniger der Fall?

So stark war das noch nie der Fall. Der Gesang steht stärker im Vordergrund und ist auch melodiöser als in den Veröffentlichungen zuvor.

Stimmt es, dass vor allem Lorenz, Euer Drummer, für die Aufnahmen verantwortlich ist? Wie kommt es dazu und wo und wie lange habt Ihr aufgenommen?


Lorenz hat die Vorproduktion mit uns im Bandraum gemacht. Aufgenommen haben wir im Tap Tab Musikraum mit Samuel Hartmann. Wir waren um Samuels Ideen und Inputs sehr froh, weil er die Dinge als „Aussenstehender“ auch anders sieht. Er macht sich viele gute Gedanken und setzt die dann auch um. Wir sind zufrieden und hoffen jetzt, dass uns das Endprodukt dann auch gefällt.

Wie ist es zur Zusammenabreit mit diesem Samuel Hartmann gekommen? Hat der früher schon Produktionen gemacht die euren Vorstellungen besonders entsprochen haben? Mir sind bisher kaum Hardcore/Punk Bands bekannt, die mit ihm aufgenommen haben?! Und wie lange haben die Aufnahmen schlussendlich gedauert?

Bereits die letzte 7“ haben wir mit ihm im Bandraum live aufgenommen. Dieses Mal nahmen wir uns etwas mehr Zeit und haben alles getrennt aufgenommen. Für die Instrumente brauchten wir ca. eine Woche; der Gesang wird erst noch aufgenommen.

Die ersten beiden „Demo“-Songs, die ich gehört habe von der neuen LP, klangen für mich ziemlich anders als eure alten Songs, vor allem vom Gesang her: mehr AT THE DRIVE-IN. Was wird sonst noch anders sein?

Der Gesang ist sehr zentral. Ansonsten soll alles sehr natürlich klingen. Alle Instrumente kommen „clean“ daher. Vom Stil her wird es wohl etwas poppiger ausfallen (hoffentlich aber auf eine gute Art „poppig“).

„Snakes & Daggers“ von der ersten 7“ ist bisher mit Abstand Euer bester Song. Warum habt Ihr den nicht nochmals für Euer erste LP aufnehmen wollen? Ich verstehe das nicht! ☺

Wiederholungen sind langweilig.


Vielleicht täuscht der Eindruck, aber Ihr scheint euch nicht wirklich viel zu machen aus viel Touren und Shows spielen. Ist dem wirklich so, oder war es bisher eher ein Mangel an Möglichkeiten/Angeboten?

Wir sind jetzt nicht unbedingt die Band, die sich sehr um Auftrittsmöglichkeiten kümmert, weil man sich da immer so doof aufdrängen muss. Wir sind aber über jede Anfrage sehr glücklich und spielen auch immer, wenn wir können! Wenn die LP veröffentlicht ist, wollen wir aber sicher auch wieder mehr spielen und hoffen auch, dass wir wieder eine kleine Tour zusammenbringen.

Wann soll die LP veröffentlicht werden? Und wie kam die Zusammenarbeit mit TAKE IT BACK zustande?

Die Platte wird Ende April rauskommen.
Kiki von Take it Back fragte uns an, ob wir unsere erste 7“ nicht noch einmal auf seinem Label als Tape veröffentlichen wollten. Da wir aber in der Planung für die LP waren, fragten wir ihn, ob er nicht lieber die neue Platte rausbringen möchte. Er willigte sogleich ein. Wir sind richtig froh darüber, dass uns Take It Back da unter die Arme greift. Neben Take It Back wird sich auch noch das Label Adagio830 beteiligen.

Wird es eine CD Version auf einem anderen Label geben?

Nein, das ist nicht geplant.

Beste Show, die Ihr bisher gespielt habt?


Die spielen wir dann erst am 21.12.2012.

Schlechteste Show, die Ihr bisher gespielt habt?


Herbst 2010 in der Gisi mit Brutal Knights.

Was steht an für die Zukunft? Weiter Songs machen, aufnehmen, veröffentlichen? Das nächste Release planen usw.?


Wir hoffen jetzt auf eine gute Resonanz auf die Platte und, dass wir mit der LP auch wieder mehr Konzerte spielen können. Neue Songs werden laufend gemacht und ausprobiert.

DEADVERSE in 5 Jahren?


Was weiss ich.

Danke!

Hier ein exklusiver Song der neuen LP als Rough-Mix zum anhören:
http://soundcloud.com/deadverse/track-2

www.myspace.com/deadverseband
http://www.takeitbackrec.bigcartel.com/

Freitag, 6. August 2010

ANDRÉ EMMENEGGER / ANIMAL INSTINCT / PLAY TO DESTROY

Die meisten kennen André Emmenegger als Sänger der Schweizer Hardcore Bands Play To Destroy und Animal Instinct. Das er nebenbei jedoch viel Zeit im Karatetraining verbringt, scheinen bloss wenige zu wissen.
Seit Mitte der 90er Jahre treffe ich André Emmenegger regelmässig auf Shows. Wenn man ihn aber nicht danach fragt, erzählt er kaum was von seinem anderem Leben. Desshalb hier ein Interview in dem es nicht um seine Hardcore Bands sondern vor allem um Karate geht.

















Andy Hug oder Bruce Lee?
Andy Hug

Kebab oder Falafel?
Falafel

Sing-alongs oder Moshpit?
Sing-alongs

Erste Hardcore Show?
Ich glaub’ Radical Development oder Sick Of It All.

Hardcore oder Karate?
Karate

Lieblings Restaurant?
Chez Martin et Alex in Winterthur, Samses in Zürich, Charlys bei Wien und etliche in NYC.

Straight Edge
Über 30 und immer noch (Straight Edge) – eine aussterbende Rasse.

Dein bevorzugter Soundtrack fürs Training?
Das variiert stark. Oft höre ich Ramallah, Madball, Earth Crisis, Pennywise, Bones Brigade, Kill Your Idols. Im Kadertraining hörten wir schon Sick Of It All, Cataract, Animal Instinct, Breakdown und viel Prodigy.

Was war zuerst in deinem Leben, Karate oder Hardcore?
Karate kam wenige Jahre früher.

Wie viel Zeit investierst du wöchentlich dafür?
Wenn keine Wettkämpfe anstehen, trainiere ich 2-3 Mal pro Woche Karate. Wenn grosse Turniere anstehen, ist es bis 6 Mal pro Woche. Dann jedoch strukturierter, um Übertraining zu vermeiden.

Karate till death?
Solange es der Körper mitmacht und ich Spass daran habe, denke ich schon.

Wann und warum hast du mit Karate angefangen?
Mit Kyokushinkai Karate (so heisst diese Stilart) habe ich im Herbst 1989 in einer Herbstsportwoche angefangen. Während der Herbst- oder Osterferien konnte man aus einem umfangreichen Angebot eine Sportart auswählen, welche man dann über drei/vier Tage ausübt. So war ich auch mal im Sportklettern, Bogenschiessen und beim Basketball. Im Text welcher das Karate vorstellte stand, dass man nach diesen Tagen auf japanisch bis Zehn zählen könne. Dies hat mich lustigerweise damals am meisten angesprochen.

Wieso nicht einfach Joggen oder Boxen?
Als Zehnjähriger gehst du nicht joggen und auch noch nicht unbedingt boxen. Zudem war die Karateschule bei uns in der Gemeinde, was auch sehr ausschlaggebend ist in diesem Alter. Bis dahin, und zeitweise noch parallel zum Karate, war ich noch im Schwimmverein. Beim Karate hängengeblieben bin ich jedoch, weil ich mit zwei Freunden den Kurs besuchte und wir drei danach alle Mitglieder der Karateschule geworden sind. „Kameradschaft“ war der Schlüssel.

Seit wann hat Karate den Stellenwert in deinem Leben, den es jetzt hat?
Das hat sich über die Jahre hinweg so ergeben. Wobei, als ich den schwarzen Gurt erreicht habe, hat es mir den Ärmel am ehesten hineingezogen. Da merkte ich, dass es nun wirklich erst richtig anfängt interessant zu werden. Das war 1999.

Soweit ich weiss, geht es beim Karate um mehr als nur körperliche Fitness. Was bedeutet Karate für dich?
Bei den meisten Kampfsport- beziehungsweise Kampfkunstarten steht eine gewisse Philosophie im Hintergrund. Diese variieren meist nur in den Worten, der Grundsatz ist jedoch bei allen derselbe: man will sich von Gewalt fernhalten, anderen gegenüber loyal sein und durch hartes physisches Training (vor allem im Kyokushin-Karate) seinen Geist trainieren.
Nach all den Jahren ist Karate immer mehr ins Zentrum meines Lebens gerutscht. So ist Karate heute mein Leben und das Leben widerspiegelt sich im Karate. Nicht zuletzt auch, weil ich darin meine Liebe gefunden habe. Ob man nun aber Karate, Kung Fu, Muay Thai, Taekwondo, Aikido, Freefight etc. macht spielt dabei keine grosse Rolle.

Meinst du mit der gefundenen Liebe in deinem Leben deine Freundin Dolores, die auch Karate macht, oder deine Liebe zum Karate?
Grundsätzlich beides, aber ersteres mehr.

Du sagst, Karate will sich von Gewalt fernhalten? Wie passen denn die Kämpfe zu dieser Einstellung? Soweit ich weiss, trägt ihr dabei nicht mal irgendeine Art von Bandagen, wie es z.B. im Boxen üblich ist.
Was man im Vollkontakt-Karate an den Turnieren sieht ist keine Gewalt. Bei Gewalt geht es darum, etwas physisch oder psychisch zu erzwingen, sich durchzusetzen oder etwas/jemanden beherrschen. Beim Karate geht es lediglich darum, sich mit anderen in derselben Disziplin zu messen. Beide Wettkämpfer wissen, worauf sie sich einlassen, sind meistens gut trainiert und haben sich emotional unter Kontrolle. Bandagen tragen wir keine, weil es nicht nötig ist, da wir nicht mit den Fäusten zum Kopf schlagen dürfen. Von aussen mag die Härte täuschen und man assoziiert Gewalt. Nach einem Kampf verbeugen sich die Kontrahenten aber stets und geben sich die Hand. Am Abend feiert man dann oftmals noch gemeinsam bis in die Nacht hinein.

Lieblings Karatemove?
Hiza ganmen geri (Kniestoss zum Kopf) und Ushiro mawashi jodan (Kick mit der Ferse zum Kopf, um die eigene Achse gedreht → sieht man auch oft an HC Shows, haha)

Mittlerweile bist du ja schon etwas weiter und hast den dreifach schwarzen Gürtel. Wie weit soll es gehen? Was für Ziele verfolgst du im Karate?
Mit dem dritten Schwarzgurt habe ich die letzte Prüfung absolviert. Die nächsten Gradierungen bekommt man verliehen, wenn man sich im Verband einsetzt. Sprich als Schiedsrichter tätig ist, Turniere organisiert, Vorstandsarbeit macht usw.
Ich denke, dass ich im Verband der IFK (International Federation of Karate) treu bleiben werde. Es kann also gut sein, dass ich nochmals gradiert werde. Jedoch sind weitere Gradierungen kein Ziel von mir. Wichtiger ist mir das Training, die Weekends, die Lager und noch das ein oder andere Turnier. Vielleicht noch zwei/drei Jahre Vollkontaktkämpfe im In- und Ausland.

Im April 2010 war hier in der Schweiz die „Kata-WM“ (Karate Formenlauf). Ich war erstaunt, dass diese von den Medien und auch von der Zuschauerzahl her wenig bis keine Aufmerksamkeit genoss. Wie erklärst du dir das? Stört dich diese geringe Aufmerksamkeit?
Kata hat leider im Kyokushinkai Karate ein Stiefmutterdasein. In anderen Weltverbänden jedoch noch viel mehr als bei uns. Wir trainieren viel Kata, aber an einem Turnier ist es für die Zuschauer (insbesondere Laien) interessanter Vollkontaktkämpfe zu sehen. Ein K.O. ist ein K.O.. Bei Kataturnieren sind die Differenzen der einzelnen Athleten teils so minimal, dass es als Zuschauer nicht ersichtlich ist, warum nun dieser oder jener Athlet gewinnt.
Weiter ist Karate (sowie praktisch jede andere Kampfsportart) eine Randsportart.
Stören tue ich mich daran aber eigentlich nicht. Es hat lediglich einen fahlen Beigeschmack wenn man hört, dass Leute in anderen Sportarten reklamieren, wenn sie ihr Equipment oder den Vereinsbus selber bezahlen müssen, wo wir teilweise auf eigene Kosten ins Ausland reisen, um an Turnieren teilzunehmen.
Und logisch ist es irgendwie komisch wenn die Zeitung vielleicht über eine WM von uns im selben Umfang berichtet, wie über eine 4. oder 5. Liga Fussballmannschaft.
Aber mir (und auch vielen anderen Karateka) geht es nicht ums Geld und Anerkennung von aussen. Dazu bin ich zu bescheiden. Wir wissen selber, was wir können.

Du wirst demnächst mit deiner Freundin, Dolores, für ein paar Monate auf Reisen sein. Werdet ihr dabei Zeit finden, um euer regelmässiges Training fortzusetzen? oder vielleicht doch eher lieber am Strand chillen ...?
Wir werden sicher ein einfaches Trainingsprogramm zusammenstellen, welches wir überall und regelmässig machen können und falls möglich im einen oder anderen Dojo vorbeischauen. Jedoch werden wir nicht krampfhaft danach suchen.
Das schöne am Karate ist, dass wir nicht auf Räume, Trainingsgeräte usw. angewiesen sind. So nehmen wir es wie es grad kommt. Und natürlich werden wir auch an den Stränden chillen.

Vielen Dank für das Interview!

http://www.karateschule-kriens.ch/
http://www.myspace.com/playtodestroy6010
http://www.myspace.com/animalinstincthc


Mittwoch, 30. Juni 2010

Butterzopf

Dies ist ein sehr einfaches Rezept. In der Schweiz ist der „Zopf“ ein absoluter Klassiker. Jeder kennt ihn, jeder mag ihn.
Kaum ist man jedoch z.B. in Deutschland scheinen viele diese Brotart nicht zu kennen. Aber erst einmal gegessen, lieben sie es alle!
Ausserdem ist es sehr einfach einen veganen „Butterzopf“ zu backen, da man die Butter mit Margarine und die Milch logischerweise mit Sojamilch einfach ersetzen kann.

Die Zutaten:

1 kg Weiss- oder Zopfmehl
ca. 200 g Margarine
ca. ½ Liter Sojamilch (man kann auch halb Sojamilch, halb Wasser mischen)
20 g Salz
20 g Zucker
Hefe für 1 kg Mehl (Frisch- oder Trockenhefe)
Sesam- oder Mohnsamen

Anleitung:

-Hefe in der Sojamilch zergehen lassen.
-Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen.
-Margarine in kleinen Stücken beigeben.
-Mit einer Küchenmaschine oder von Hand zu einem geschmeidigen Teig kneten.
-Teig in eine Schüssel geben und mit einem Tuch bedecken und ca. 1 Stunde ruhen lassen
(oder einfach am Abend in den Kühlschrank geben und am nächsten Morgen frisch zum Frühstück backen!).
-Nun den Teig zu zwei Zöpfen flechten. Bei Probelmen einfach „Butterzopf flechten“ googlen!
-Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech absetzen und die Oberfläche des Zopfes mit Sojamilch bestreichen.
-Zopf mit Sesam- oder Mohnsamen belegen und nach Möglichkeit den Zopf nochmals ca. 30 Minuten aufgehen lassen.

-Das Backblech in den auf 220° C vorgeheizten Backofen einschieben. Die Backzeit beträgt je nach Ofen etwa 30 Minuten.

Foto Alexandra Berg

Mittwoch, 9. Juni 2010

UNVEIL INTERVIEW

Es gibt nicht viele Straight Edge-Bands in der Schweiz. Und wenn dann auch noch das „Vegan –Label“ dazu kommt, verlieren sich leider die meisten von ihnen in idiotischem Fanatismus.
Unveil gehören definitiv nicht dazu. Sie gehen die Sache etwas smarter an. Die Jungs stammen aus der Ostschweiz und werden mit jeder Show besser und besser.
Das Interview habe ich mit Bassist Thomas geführt. Danke.
GO!

Eure Gegend ist nicht gerade bekannt für ihre HC Szene. Wie bist du dazu gekommen und wie habt ihr euch kennengelernt?

Ich denke, man kann hier nicht von einer „Szene“ sprechen. In „unserer“ Gegend gibt’s einfach ein paar Leute die regelmässig auf Shows gehen…

Von Älteren inspiriert, habe ich irgendwann angefangen Punk-Rock zu hören.
Dann besuchte ich immer wieder mal Konzerte. Das eine führte dann zum anderen - und irgendwann sind wir da reingerutscht. Zuerst waren wir mehrheitlich auf grösseren Metalcore-Shows, dann aber vermehrt auch auf „normalen“ Hardcore-Konzerten.

Wir sind alle in einem 6.000-Seelen-Dorf aufgewachsen. Ich denk so richtig befreundet sind wir seit ca. sieben Jahren. Wir waren also bereits dicke Freunde, als wir UNVEIL ins Leben gerufen haben.

Wenn wir jetzt grad schon von „früher“ sprechen, wie alt seid ihr denn überhaupt?

Wir bewegen uns alle in den Jahrgängen 1988 – 1990 ;)

Ich denke, die meisten haben mitlerweile mitbekommen, dass euch in Hamburg euer Bandbus inkl. Equipment gestohlen wurde. Es gab ein bis zwei Benefiz-Shows und sonst noch paar coole Aktionen. Was haben die euch konkret gebracht? Mit HC-Shows wird man ja bekanntlich nicht reich!

Ja, uns wurde Ende März in Hamburg alles gestohlen. War logischerweise ein grosser Schock für uns. Das Dumme war, dass der Bus, den wir von Roman (Gitarrist von Deadverse) ausgeliehen hatten, nicht gegen Diebstahl versichert war. Doch glücklicherweise wurde er dank dem Hinweis einer Privatperson wieder aufgefunden. Das Equipment war zwar grösstenteils weg, aber der Bus blieb praktisch unbeschädigt und fahrtauglich.

Wir waren unglaublich erstaunt, wie viele Leute sich bei uns gemeldet haben und uns in irgendeiner Weise weiterhalfen. Schlussendlich ist finanziell doch ein ordentlicher Betrag zusammengekommen. Klar konnten wir damit nicht alle Kosten decken, aber es war eine sehr grosse Hilfe.
Diese Anteilnahme, ob finanziell oder irgendeiner anderen Art, bedeutet uns sehr viel und ist eine enorme Motivation für uns.
Ich möchte die Möglichkeit hier gleich nutzen, um allen Beteiligten nochmals herzlich zu danken!

Wie war eure Motivation nachdem euer Van gestohlen wurde? Dachtet ihr ans aufhören weil es einfach zu viel war? Oder wart ihr euch gleich einig, dass es weitergehen soll?

Aufhören ist für uns von Anfang an nie zur Diskussion gestanden. Erst recht nicht durch die vielen Rückmeldungen und Anteilnahmen. Das war, wie schon erwähnt, sehr motivierend.

Also auch sowas wie ein Neuanfang für euch?

Neuanfang ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber wir konnten wegen dem Vorfall fast zwei Monate lang nicht Proben. Gezwungenermaßen mussten wir auch alle unsere Pläne für zukünftige Veröffentlichungen verwerfen. Es war einfach Sendepause.
Es stellt sich jetzt heraus, was das für Auswirkungen hat. Letzte Woche haben wir wieder angefangen zu Proben.
So wie es aussieht, hat diese Pause unserer Kreativität nur gut getan ;)

Was meinst du damit? Wird konkret, was erwartet uns in Zukunft von UNVEIL? Was habt ihr geplant und in welche Richtung wird es gehen?

Momentan schreiben wir neue Songs. Grundsätzlich konzentrieren wir uns momentan auf die neue 7“. Diese wird diesen Sommer auf Start A Fire Records und Refoundation Records rauskommen.
Im Hinterkopf schwirrt bestimmt auch die LP, aber das ist wirklich noch Zukunftsmusik.

Konkret gesagt: Die Musik wird härter und abwechslungsreicher!

Ihr seid jung, motiviert und enthusiastisch. Was aber 90 % aller EDGE Bands in euerem Alter sind. Was soll bei euch anders sein? Glaubst du, ihr werdet in zehn Jahren noch immer für die gleichen Ideale einstehen können?

Eine eindeutige Antwort kann ich dir auf diese Frage nicht geben.
10 Jahre sind eine lange Zeit. Ich denke es macht wenig Sinn, sich auszumalen, wie es dann aussehen wird.
Die erste Edge-Break-Welle in der Schweiz haben wir jedenfalls schon überstanden ;)

Ok, das stimmt schon. Anders gefragt, wie wichtig ist es euch als Band mit Straight Edge und Vegetarismus in Verbindung gebracht zu werden? Es steht ja schliesslich gross auf eurer MySpace-Site und so ...?

„Gross“ auf MySpace? Es wird erwähnt, aber ich kann es nirgends „gross“ sehen! ☺

Ha ha ... ja, stimmt! Ich habe etwas übertrieben!

Grundsätzlich zeigen wir schon, dass wir eine vegan Straight Edge-Band sind.
Jedoch profilieren wir uns nicht so sehr damit.
Das bedeutet nicht, dass keine Leidenschaft dahinter steckt oder wir uns nicht damit identifizieren wollen.
Damit zeigen wir viel eher, dass man diesen auf unsere Gesellschaft doch sehr radikal wirkenden Lebensstil ohne Weiteres verfolgen kann. Wir verfolgen diese Prinzipien nicht weil wir auf der Suche nach einer Identität sind, sondern weil wir sie als richtig empfinden.

Das ist aber nicht bei allen so.
Attribute wie Gewaltverherrlichung, Ignoranz und Engstirnigkeit im Zusammenhang mit diesem durchaus positiven Lebensstil sind leider keine Seltenheit - und meiner Meinung nach absolut fehl am Platz. Davon distanzieren wir uns klar.

Vegetarismus war schon immer ein sehr wichtiger Aspekt in der Band. Das wiederspiegelt sich auch in den Lyrics und den Ansagen, die wir auf der Bühne machen. Das ist wirklich etwas, was wir weitergeben wollen.

Bei Straight Edge sehen wir das ein bisschen anders: Das ist eher auf der persönlichen Ebene. Wir lassen erkennen, dass wir eine Edge-Band sind, aber Veganismus/Vegetarismus prägt UNVEIL mehr.

Abschliessend ist noch zu sagen, dass UNVEIL immer eine vegan Straight Edge Band sein wird.

War von Anfang an klar, in welche Richtung UNVEIL vom Sound und auch textlich gehen soll?

In der Gründungsphase der Band war melodiöser Hardcore à la Go it Alone und Konsorten gerade sehr verbreitet. Das fanden wir langweilig, weckte in uns aber gleichzeitig auch den Reiz etwas zu machen, was momentan nicht so aktuell ist.

Beeinflusst von gewissen Bands aus den 90ern haben wir schon eine Grundrichtung eingeschlagen, wollten uns aber auch ganz bewusst keine klaren Grenzen setzen. Wir wollen unseren Stil auch stetig weiterentwickeln. Diese Entwicklung wird man vor allem den neuen Songs anhören.

Uns ist auch wichtig, dass wir unsere Songs live tight spielen könnnen. Wir verzichten beim Aufnehmen auch auf allfälligen Schnickschnack. Unsere Tonträger sollen sich möglichst so anhören, wie wir das auch auf Konzerten rüberbringen. Ist aber gar nicht so einfach!

Textlich war das eigentlich immer klar. Aussagekräftige Inhalte. Politisch, sozialkritisch aber auch auf persönliche Dinge bezogen. Christian schreibt bei uns die Texte. Deswegen sind es öfters Themen, die ihn zu dem jeweilgen Zeitpunkt beschäftigen.

Ihr nennt Bands wie Strife und Earth Crisis u.a. eure Einflüsse. Wie kommt das? Dies sind Bands, die ihr wegen eures Alters aber kaum live gesehen habt. Woher kommt also eure Vorliebe für die 90er?

Einerseits sagt uns die Musik, andererseits aber auch die Attitude von vielen der in den 90ern aktiven Bands zu.
Die Bands hatten politische Texte und nicht selten eine direkte Message. Das gefällt uns.

Musikalisch spricht uns das wahrscheinlich vor allem auch wegen dem metallischen Einfluss an. Ich denke in den 90ern gab es einfach eine Menge guter Bands ;)

Musikalisch gesehen also lieber die 90er als 2010?

Kann man so pauschal nicht sagen. Es gibt natürlich auch 2010 immer noch gute Bands. Aber es ist halt sehr schwierig in der heutigen Zeit das Rad nochmals neu zu erfinden.
Ob das in den 90er einfacher war weiss ich nicht. Jedoch gab’s da halt Bands, die Musik gemacht haben, wie es sie vorher noch nicht gab.
Von dem her war das wohl schon interessanter.
Und wenn ich mit Personen spreche, welche sich in dieser Zeit im Hardcore aufhielten, macht es den Anschein, als wäre damals das Interesse der Leute viel grösser gewesen.

Na ja, ich glaube die Leute scheinen die Vergangenheit oftmals etwas zu glorifizieren!

Ja? Das kann schon sein! Wirst du besser beurteilen können als ich ;)

Danke für das Interview.
Für weitere Infos geht auf:

http://www.myspace.com/xunveilx
http://www.myspace.com/startafirerecords
http://www.myspace.com/refoundationcollective
Fotos: Rabbitriot, Gian Ehrenzeller

Dienstag, 1. Juni 2010

BEGGARS & GENTRY INTERVIEW

Beggars & Gentry ist eine neue schweizer Hardcore / Punk-Band. Ihr kennt die Mitglieder bereits von Bands wie Fall Apart, Dryconditions und Solid Ground, ect.
Vor kurzem veröffentlichten sie ihr erstes Demo als CD-R in Eigenregie und eine Tape-Version davon auf Take It Back.
Die Band ist neu, gut und daher ein perfekter erster Eintrag für FALAFEL AND STAGEDIVES.
Danke an Dominic für die Antworten!


Ist das hier euer aller erste B&G Interview?

Ja, so viel ich weiss, ist das unser erstes Interview!

Magst du es Interviews zu geben?

In meinen bisherigen Bands musste ich das eigentlich nie wirklich, da hat sich meistens der Sänger um Interviews gekümmert. Da war ich eigentlich auch immer ganz froh drum, für dich mach ich das jedoch gerne!

Um warm zu werden, hier mal paar Stichworte: Entscheide dich für eine der Alternativen und sag uns kurz warum du ich dafür entschieden hast:

Falafel oder Kebab?


Falafel natürlich!

Iron Maiden oder AC/DC?

Beides gute Bands, ich würde aber Iron Maiden nehmen.

Gibson SG oder Gibson Les Paul?

Ich habe eine SG und eine Les Paul, beides super Gitarren.

Peavey oder Marshall Amps?

Ich hätte lieber einen Marshall, habe aber einen Peavey.

Spielst du lieber Shows in Deutschland oder lieber in der Schweiz?

In der Schweiz, da muss man nicht so lange fahren und kann nach der Show zuhause schlafen.

Im Studio aufnehmen oder live auf der Bühne?

Ich sag jetzt mal live auf der Bühne, Studio ist meistens stressiger…

Bist du froh darüber, dass du dich nun ganz auf B&G konzentrieren kannst? Es schien mir als wäre FALL APART zum Schluss eher eine Last für dich gewesen?

Bei Fall Apart hatten am Schluss einzelne Mitglieder nicht mehr wirklich Bock auf die Band. Dadurch wurde die Band halt zu einer Last für alle Beteiligten. Die Lust zu proben und Shows zu spielen war einfach nicht mehr so richtig da. Es wurde für einige immer mehr ein Müssen. Dadurch geht natürlich der Spass an der Band wie auch die Motivation der anderen verloren. Ich denke, du solltest Spass haben, jede Woche in den Proberaum zu gehen um Songs zu schreiben und zu proben. Bei Fall Apart ging diese Freude an der Band langsam verloren, darum war es wohl die beste Entscheidung, die Band aufzulösen. Es war also in dem Sinn eine Erleichterung, dass ich nicht mehr zwei Mal die Woche mit einer Band proben musste, bei der - wie gesagt - die Motivation fehlte. Andererseits sehe ich meine früheren Bandkollegen seit der Auflösung nicht mehr so häufig, was auch wieder schade ist.


War B&G von Anfang an überhaupt als richtige Band gedacht? Soweit ich weiss, habt ihr euer Demo bloss zu dritt eingespielt.

Da Roman und ich zu der Zeit, als wir B&G anfingen, beide noch in anderen Bands spielten und dadurch nicht regelmässig proben konnten, war es am einfachsten, nur zu zweit zu sein. Ausserdem wussten wir zu dieser Zeit noch nicht, ob wir je was aufnehmen oder live spielen werden. Wir haben einfach mal angefangen zu spielen. Als wir dann ein paar Songs geschrieben hatten, wollten wir die aufnehmen und ein Demo Tape veröffentlichen. Wir
haben dann zusammen mit Beni ein paar Songs im Proberaum aufgenommen.
Danach haben wir uns überlegt, wen wir noch in die Band holen könnten. Ich wusste, dass Dave diese Art von Musik gefällt und habe ihm die Songs geschickt, für den Bass habe ich meinen kleinen Bruder Patric angeheuert und für die zweite Gitarre holten wir Gitarren-Gott Ramin. So war die Band dann komplett und wir haben dann Anfang 2009 das erste Mal als Band geprobt.

Eure Songs erinnern mich vor allem an Bands wie THE SUICIDE FILE, THE BARS, ect... War das bewusst die Linie, die du einschlagen wolltest, als du die Songs geschrieben hast? Warum nicht einfach da weitermachen, wo ihr mit FALL APART aufgehört habt?

Roman und ich mögen die von dir genannten Bands sehr, darum denke ich, ist dieser Vergleich sicherlich zutreffend für die Demo-Songs. Ich denke aber, wir haben uns seit den Demo Songs weiterentwickelt. Die Songs vom Demo sind auch schon ca. zwei Jahre alt.

Als wir die Idee für diese Band hatten, wollten wir in diese “rockige“ Richtung gehen.
Wir wollten auch bewusst was anderes machen als wir mit unseren Vorgänger Bands gemacht hatten. Wir wollten eine Band, mit der wir ein wenig mehr Spielraum haben, wo wir uns mehr verändern können bzw. in verschiedene Richtungen entwickeln. Fall Apart war eine ziemlich “klassische“ Hardcore Band. Die Songs waren alle ziemlich gleich, relativ schnell und ziemlich straight. B&G bietet musikalisch sicherlich mehr Spielraum, was das Song schreiben auch interessanter macht.

Hörst du euer Demo selber zu Hause an?

Als wir das Demo frisch aufgenommen hatten, habe ich es mir ziemlich häufig angehört. Man entdeckt dann meistens Sachen, die einem beim Spielen der Songs nicht auffallen, Sachen die man vielleicht anders oder besser machen hätte können. Mittlerweilen hör ich es mir aber nicht mehr an.

Welcher Song findest du am besten?

Mir gefallen „Cobain’s Decision“ und Kiss the Sun Good-bye“ am besten - sowohl musikalisch als auch textlich.

Glaubst du ihr klingt besser im Studio oder seit ihr vor allem eine Live-Band? Es scheint mir, als ob viele Bands nicht in der Lage sind, das live umzusetzen. was sie mit viel Aufwand im Studio zusammeneditierten. Oder aber die, die ein eine gute Live-Band sind, kriegen es nicht hin das Feeling auf Platte einzufangen.

Ich denke, wir sind sicherlich eher eine Live-Band, wir alle mögen es sehr, live zu spielen. Ob wir unsere Songs im Studio mit derselben Energie umsetzen können, wird sich im Sommer zeigen, wenn wir ins Studio gehen. Bis jetzt haben wir ja noch nichts aufgenommen, abgesehen vom Demo, welches wir ja nur zu dritt aufgenommen haben. Mit dem Demo bin ich aber ganz zufrieden, daher bin ich zuversichtlich, dass wir das ganz gut hinbekommen.

Weshalb teilt ihr euch das Songwriting eigentlich nicht auf? Ramin ist ein guter Gitarist, dein Bruder ist ebenfalls top. Also warum bist du der Hauptantrieb?

Das weiss ich ehrlich gesagt auch nicht so genau. Es ist ja auch nicht so, dass ich die Songs fix und fertig schreibe und den anderen sage, was sie zu spielen haben. Es ist meistens so, dass ich ein paar Riffs habe und die dann mit Lorenz, unserem Schlagzeuger, zu einem Song zusammen bastle. Wenn dann das Grundgerüst eines Songs mal steht, probieren wir ihn alle zusammen zu spielen, arrangieren ihn um usw. Meistens haben die anderen dann auch noch Ideen, die in den Song mit einfliessen. Wir haben auch schon probiert Songs zu viert zu schreiben, was aber meistens ziemlich chaotisch endete...

Jeder der in einer Band spielt hofft schlussendlich, dass die Band Erfolg hat. Wie wichtig ist dir das bei B&G, und vor allem was verstehst du unter „Erfolg“? Was für Ziele wollt ihr erreichen?

Unser Ziel ist es, zusammen Musik zu machen, gute Songs zu schreiben, Shows zu spielen und Spass zu haben. “Erfolg“ würde ich für uns so definieren, dass wir von Zeit zu Zeit Shows spielen und ins Studio gehen können, dass es Leute gibt, die unsere Aufnahmen veröffentlichen etc. Natürlich finden wir es auch cool, wenn einigen Leuten gefällt, was wir machen, jedoch machen wir die Band in erster Linie für uns selbst.

Als was für eine Band soll B&G wahrgenommen werden? Als was für eine Band seht ihr euch selbst?

Wir würden natürlich am liebsten als gutaussehende, innovative, aufstrebende, extrem musikalisch begabte Band wahrgenommen werden. Wie wir tatsächlich wahrgenommen werden, kann ich nicht beurteilen - uns gibt’s ja auch noch nicht so lange. Ich denke jedoch kaum, so wie wir uns das vorstellen....

Das wäre jetzt aber eben genau das was ich wissen wollte! Was für eine Band ist B&G für dich?

Ich habe mir ehrlich gesagt noch nie so Gedanken darüber gemacht, was wir sind oder als was wir wahrgenommen werden. Ich denke, wir sind eine ziemlich normale Hardcore /
Punk-Band mit verschiedenen Einflüssen aus verschiedenen Musikrichtungen.


Okay, lassen wir es dabei...
Was steht an für die Zukunft, ihr wollte ja geht schon bald wieder aufnehmen gehen?
Was soll es werden? Und vor allem, was nicht?


Ja wir gehen Ende Juli ins Studio. Ich denke wir werden zwischen acht bis zehn Songs aufnehmen.
Es wird daraus dann zwei 7“s geben. Eigentlich habe ich nur eine Vorstellung wie es werden soll, nicht aber wie es nicht sein soll. Wir alle hoffen natürlich, dass es so werden wird, wie wir uns das vorstellen und ich denke die Chancen stehen gut für uns.

Danke für das Interview.
Für weitere Infos geht auf:
http://www.myspace.com/beggarsandgentry
http://www.myspace.com/takeitbackrec
Fotos: Alexandra Berg